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Seminar "Provokationen, Aggressionen, selbstverletzendes Verhalten von Menschen mit Behinderung nachhaltig abbauen"

Körperlicher Sicherheitstechniken 06.07 +07.07.2019

 

Das Programm körperlicher Sicherheitstechniken und deeskalierender Maßnahmen soll Angehörige und Betreuungspersonal von behinderten Menschen in die Lage versetzen, innerhalb einer akuten Krise in menschenwürdiger Form sicher, schnell und angemessen gefährliche Entwicklungen zu stoppen und Entspannung herzustellen.

 

Inhalte:

Das Programm körperlicher Schutztechniken P.K.S. stellt eine Sammlung verschiedener körperlicher Eingriffsmethoden für die akute Krisenintervention bei geistig behinderten, autistischen, psychisch kranken / behinderten Menschen dar: Notwehr-, bzw. Befreiungsgriffe; Techniken des sicheren Führens und des sichernden Haltens.

 

Sicherheitstechniken sind nicht Lösungen von Krisen oder aggressiver Konflikte sondern nur als Teilschritt eines umfassenden individuell ausgerichteten Gesamtbehandlungsplanes (z.B. Tri.A.S. – Programm) zu verstehen. Die Anwendung körperlicher Sicherheitsmaß-nahmen ohne Gesamt - Behandlungsplan des Problemverhaltens birgt die große Gefahr des Mißbrauchs.

 

Hintergrund des P.K.S. sind Erfahrungen aus verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe, ergänzt durch Techniken verschiedener Sportarten und Sicherungstechniken von Polizei und Psychiatrie.

 

Das P.K.S. stellt über 30 sanfte Methoden zur Auswahl, die von Fachärzten für Orthopädie bezüglich Verletzungsgefahr begutachtet wurden. Sie sind schnell und mit einem Minimum an Training anwendbar und bieten weitestgehend körperlichen Schutz des behinderten Menschen, seines sozialen Umfeldes und des Betreuers in einer menschenwürdigen Form.

 

Zur Stabilisierung von Sicherheit und Effektivität des Programms körperlicher Schutztechniken und deeskalierender Maßnahmen sollte die veranstaltende Institution 2 Teilnehmer-Innen des Kurses benennen, die ein regelmäßiges innerbetriebliches Training fortführen.

 

Ziele:

Ziel der Betreuungsarbeit auch in Krisenzeiten ist das Wohl des behinderten Menschen, die Wahrung bzw. Wiederherstellung von Würde und Achtung aller Beteiligten sowie die Schaffung einer entspannten und annehmenden Beziehung. 

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich aus den verschiedenen dargestellten Methoden die für sie selbst und ihren Klienten passende Maßnahmen auszuwählen und zu üben. Wichtig dabei ist der Aspekt der Selbsterfahrung als Klient und als handelnder Betreuer. Regelmäßiges Üben der Maßnahmen im Team erhalten und erhöhen die Sicherheit.

 

Methoden:

Das P.K.S. ist ein KÖRPERLICHES Training und wird von qualifizierten Trainern ( u.a. Sporttherapeutinnen, Krankengymnasten, Erziehern, Polizisten, Kampfsport-Trainern usw.) durchgeführt. Die Teilnehmer üben die dargestellten Methoden und sollten entsprechende Kleidung mitbringen.

 

 

Dauer: Das Programm umfasst als Grundkurs 2 Tage zu 9 Unterrichtsstunden (45 min)

 

Datum: Samstag 06.07.2019 & Sonntag 07.07.2019

 

Uhrzeit: 10.00 - 18.00 Uhr

 

Ort: A.&P. Drekopf, Borsigstr. 30, 41066 Mönchengladbach

 

Seminargebühren: 350,00 Euro

 

Mitglieder können dieses Seminar zu gesonderten Konditionen besuchen. Bitte rufen Sie uns an! 

 

Bitte überweisen Sie die Seminargebühren/Verpflegungspauschale auf eines der nachfolgenden Konten:

Sparkasse Mönchengladbach: DE83 3105 0000 0003 943412

Gladbacher Bank: DE88 3106 0181 0095 0950 97

 

Bitte benutzen Sie zur Anmeldung das Anmeldeformular auf unserer Homepage oder klicken Sie HIER.

 

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