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Studie zum Thema Spiritualität und deren Bedeutsamkeit bei Menschen im Autismus-Spektrum

Autismus Studie Spiritualität

Mithilfe der Ergebnisse aus den freiwilligen Befragungen, möchten Prof. Dr. med. Arndt Büssing und Dr. rer. nat. Jan Christopher Cwik klären, welche Bedeutsamkeit Spiritualität als Ressource für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung hat.

Interessierte Probanden können ihre Erfahrungen über den nachfolgenden Link für die Studie zur Verfügung stellen:

https://www.soscisurvey.de/Autismus_Spiritualitaet/

Belange des Datenschutzes sowie der Schweigepflicht werden gewahrt. Eine Identifikation der Teilnehmer ist durch die erhobenen Daten nicht möglich. Das Ausfüllen des Online-Fragebogens über die sichere Verbindung dauert rund 15 Minuten.

Im Vordergrund der Studie stehen die Relevanz von Aspekten der Spiritualität für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung, interindividuelle Unterschiede sowie Zusammenhänge bezüglich spezifischer Bereiche der Selbstständigkeit und Lebenszufriedenheit. Das Erforschen von spirituellen Einflüssen dient als erster Schritt, um Spiritualität als mögliche Ressource für Menschen im Autismus-Spektrum zu fördern.

Nachfragen richten Sie bitte direkt per E-Mail oder telefonisch unter +49 (0)234 / 32-21503 an Dr. rer. nat. Jan Christopher Cwik.

Zu den Hintergründen: Ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Psychiatrie/Psychologie und Spiritualität/Religiosität spielt in der modernen, ressourcenorientierten Arbeit eine Rolle für den Erhalt der psychischen Gesundheit. Spirituelle Überzeugungen wurden bereits in der Vergangenheit als Forschungsinhalte für Coping-Strategien sowie als Schutz- und Stabililierungsfaktoren identifiziert. Tatsächlich können Spiritualität oder Religiosität zumindest in begrenztem Umfang als Heilfaktoren betrachtet werden. Der Pychiater und Medizinphilosoph Stanislav Grof spricht diesbezüglich zwar von "Heilungsmechanismen von nicht ungewöhnlicher Kraft", betont jedoch die Funktion von Spiritualitä/Religiosität als Ressource zur Unterstützung der Heilungsprozesse. Im Bereich der Bewältigung von belastenden Lebensereignissen können insbesondere religiöse Coping-Strategien dagegen als spirituell motivierte Versionen menschlicher Bewältigungsstratgien dienen. Menschen ziehen aus spirituellen oder religiösen Überzeugungen emotionale Unterstützung und festigen die Einhaltung gesundheitsfördernder Normen. Spiritualität/Religiosität auch für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung als Ressource zu erforschen ist daher so konsequent wie wichtig. Über die Forschungsergebnisse werden wir nach Abschluss der Studie berichten.  

Herzliche Grüße
Ihr Team von achtsam e.V.

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